Ernährung zur Vermeidung von Abführmitteln

Mustertext – Ernährung

Jeder kennt im Grunde die Zusammenhänge zwischen einer ausgewogenen Ernährung, ausreichend  Flüssigkeitszufuhr und dem eigenen Wohlbefinden. So ist für einen gesunden Darm der Transport, unter Mitnahme giftiger Stoffe, unerläßlich. Sogenannte Ballaststoffe saugen diese Schadstoffe auf, transportieren diese so aus unserem Darm. Folglich werden Herz- und Kreislauf und die Organe, welche für die Entgiftung des Körpers zuständig sind, entlastet.


Täglich werden tausende Packungen Abführmittel gekauft.  Oft erweisen sich diese Mittel als schlicht unnötig. Chronisch kranke Menschen sollten besonders vorsichtig mit der Einnahme von Laxantien sein. Laxantien ist der medizinische Begriff für Mittel welche die Darmtätigkeit anregen.

Nebenwirkungen von Mitteln gegen Verstopfung

Abführmittel haben auch Nebenwirkungen. Sowieso – jedes Medikament hat bestimmte Wirkungen, die u. U. mit dem Ziel der Einnahme nicht vereinbar sind. Wir sollten die nicht erwünschten Symptome kennen, falls wir uns entschließen Medikamente gegen Verstopfung einzunehmen.

Im Zuge dessen können wir bessere und gesündere Entscheidungen für unsere Ernährung treffen. Weiterhin sollten wir bei unserer Entscheidungsfindung auf mögliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten achten.

Folgen der Einnahme von Mitteln zum abführen

So kann es passieren daß andere Medikamente z. B. nicht mehr vollständig aufgenommen werden können. Infolge einer übereifrigen Tätigkeit des Darms werden wertvolle Mineralstoffe schneller aus dem Körper geschwemmt. Dadurch kann unter Umständen unser internes „Ökosystem“ im Darm aus den Fugen geraten. Eine ausgeglichene Verdauung ist also vor allem z. B. für Herzkranke enorm wichtig. Wenn zum Beispiel mehr Kalium aus dem Körper geführt wird, kann es infolgedessen zu Problemen mit der Herzfunktion kommen. Genauso  können Störungen, wie zum Beispiel Herzrythmusstörungen, auftreten wenn schließlich zuviel Kalium und/oder Magnesium im Körper vorhanden ist.

Probleme mit der Herzfunktion können auch bei gleichzeitiger Einnahme von Medikamenten zur Entwässerung auftreten. Einige von diesen sogenannten Diuretika halten Mineralien wie z. B. Kalium zurück. Andere Präparate haben diese Eigenschaft nicht. Hier sollten wir unbedingt auf unseren Arzt hören.

Das erforderliche Zusammenspiel aller Funktionen kann unter Umständen aus dem Gleichgewicht geraten. Weil entweder ein Überhang oder ein Mangel an Mineralien und lebenswichtigen Salzen im Körper entstanden ist.

Symptome eines aus den Fugen geratenen Mineralhaushaltes

Symptome für einen unausglichenen Mineralhaushalt durch Abführmittel können Schwäche, Unwohlsein, Unlust, Gedächtnisverlust und oft auch Übelkeit sein. Und natürlich eine Verstopfung. Medizinisch als Obstipation bezeichnet. Was sollten wir folglich tun um die genannten Symptome einer Obstipation zu vermeiden? Das Wichtigste zuerst, ausreichend trinken. Wenn wir ein wenig Übergewicht haben, sollten wir einen guten Tee, Mineralwasser, ungezuckerte Fruchtsäfte, auch gerne mit Mineralwasser verdünnt, zu uns nehmen.

Nehmen wir uns vor eine Kanne Tee, Saft, Wasser morgens bereit zu stellen. Diese sollte am Abend ausgetrunken sein. Damit wäre schon mal der erste Schritt getan unserem Darm seine Arbeit zu erleichtern. Nicht nur diesem, auch den anderen Organen. Eine gute Durchblutung für alle Organe ist die Vorraussetzung für einen gesunden Kreislauf. Eine zu geringe Zufuhr von Flüssigkeit behindert den Blutfluss, infolgedessen bekommen die Gefäße und Organe weniger Sauerstoff. Auch steigt die Thrombose- und Emboliegefahr. Folglich sollten wir immer darauf achten genug zu trinken.

Fachleute sprechen von 2 bis 3 Litern Flüssigkeit am Tag. An heissen Tagen sollte es durch das Schwitzen folglich mehr sein.

Welche Lebensmittel enthalten viele Ballaststoffe?

Am bekanntesten ist wohl Weizenkleie. Ernährt man sich ansonsten eher mit wenigen Ballaststoffen, sind über den Tag verteilt 4 bis 5 gehäufte Esslöffel in Joghurt oder Pudding das Mittel der Wahl. Weizenkleie bindet Flüssigkeit im Darm. Also immer mindestens ein Glas Wasser hinterher trinken, weil ansonsten die Kleie trocken im Darm liegen bleibt.

Der gewünschte Effekt einer sanften Entleerung, unter Mitnahme der Giftstoffe, kann ohne zusätzliche Getränke ausbleiben. Das wäre dann das Gegenteil von dem was wir erreichen wollten.


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